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Klartraum besser als Trübtraum? - Druckversion

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RE: Trübi vs Klartraum - Peter Trimus - 18.03.2015

Ich meine, ein Trübtraum kann auch toll und ausgefüllt sein, aber mitunter fehlt halt unter Umständen der Blickwinkel vom Wachleben aus.


Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - Scurra - 19.06.2016

Guten Abend,

Ich habe mir jetzt einige Beiträge in diesem Forum durchgelesen und letztendlich stellt sich mir die Frage: Was ist so toll daran?
Ich muss von vorne herein dazu sagen, dass ich selbst noch nie einen Klartraum hatte.
Allerdings klingt ein Klartraum für mich nicht so aufregend, wie ein gewöhnlicher Traum. In einem Klartraum ist man sich dessen bewusst, dass man träumt und hat mehr oder weniger Einfluss darauf was geschehen wird. (oder auch absolute Kontrolle darüber. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege)
Aber was ist der Reiz daran? Man kann tun und lassen was man will, Gegenstände erschaffen, Fliegen, man hat halt unbegrenzte Möglichkeiten und weiß praktisch schon was als nächstes passieren wird. Wird das nicht schnell langweilig?
Okay, Fliegen und Sex sind da vielleicht nicht gleich langweilig, aber kommt es einem nach einer Weile nicht so vor wie in einem Videospiel, bei dem man beginnt zu cheaten?

In einem normalem Traum kann ich nicht voraussagen, was als nächstes passiert und ich kann Orte bereisen und Dinge erleben, die ich mit meiner eigenen Fantasie (wenn ich "klar" bin) nie so erschaffen könnte.
Ich treffe in normalen Träumen oft Personen die in der Realität nicht existieren und manchmal einen sehr besonderen eigenen Charakter haben. Das könnte ich doch auch nicht einfach so erschaffen wenn ich klar bin, oder?
Normale Träume fühlen sich für mich schon unglaublich real an und ich bin mir auch beinahe immer bewusst, wer ich im Traum bin und wo ich herkomme. Außerdem habe ich in Träumen meistens Erinnerungen, die ich in der Realität vorher auch nie hatte.

Wie soll man das in einem Klartraum alles möglich machen?
Das Einzige, was ich mir interessant vorstellen würde, wäre durch einen Klartraum zu einem meiner alten Träume zu "reisen" um sie weiter zu träumen, oder Personen aus alten Träumen wieder zu treffen.
Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen. big

Liebe Grüße
Scurra


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - tobias - 19.06.2016

Hi,
ich stimme dir im Prinzip zu. auch wenn diese Meinung sicher keine Mainstream-Meinung im Forum ist.

Aber es gibt auch einen Zustand im Klartraum wo du zwar klar bist, jedoh trotzdem deinem Unterbwusstsein folgen kannst.

Auf der anderen Seite bieten Klarträume erstmal einen Zeitvorteil, Du kannst mehr Zeit durch die Klarheit im Traum nutzen und z.B. lernen oder Sport machen o..ä-

Ich persönlih finde die Trübträume(normale Träume) aber mindestens so spannend wie Klarträume wenn man sie richtig nutzt.

Liebe Grüße
Tobias


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - Viltrudis - 19.06.2016

Zitat:In einem normalem Traum kann ich nicht voraussagen, was als nächstes passiert und ich kann Orte bereisen und Dinge erleben, die ich mit meiner eigenen Fantasie (wenn ich "klar" bin) nie so erschaffen könnte.
Öhm das gilt aber auch für 99% der Klarträume.

Richard Waggoners Vergleich ist ganz gut: Der Klarträumer steuert nicht den Ozean, er setzt die Segel. (Und die paar Ausnahmeprofis, die den Ozean kontrollieren könnten, können immer noch drauf verzichten)

Zitat:Aber was ist der Reiz daran? Man kann tun und lassen was man will
Man kann tun und lassen was man will.

Das ist nicht so unbeträchtlich, denn das heißt auch, sich über gesellschaftliche Normen und Zwänge hinwegzusetzen. Was vor z.B. für Leute, die ihren Tag in einem Bürojob verbringen schon mal ziemlich cool ist. Sich mutig einem Monster/Topdog/Boss entgegenzustellen, ist eine wertvolle Erfahrung, die auch ins Wachleben hinüberleuchtet - auch wenn es "nur" ein Traum ist. Die Erfahrung wird nicht automatisch invalid, weil man weiß, dass es keine bösen Konsequenzen hat.


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - clearseven - 19.06.2016

Mir sind meine Trübträume genauso lieb, wie meine Klarträume, zumal sie oft von derselben optischen Klarheit und Brillanz sind, wie die Klarträume. Klarträume laden zu Abenteuer und Experiemtieren mit dem eigenen Unterbewusstsein ein (Bekämpfen von Ängsten z.B.), während Trübträume meist die besseren Geschichtenerzähler sind. Beide Traumtypen haben also ihre Vorteile. Ich strebe daher nicht an, nur noch Klarträume zu haben, aber das Verhältnis zueinander versuche ich zu optimieren.


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - Don Rinatos - 19.06.2016

(19.06.2016, 18:55)Scurra schrieb: Guten Abend,

Ich habe mir jetzt einige Beiträge in diesem Forum durchgelesen und letztendlich stellt sich mir die Frage: Was ist so toll daran?
Ich muss von vorne herein dazu sagen, dass ich selbst noch nie einen Klartraum hatte.


Liebe Grüße
Scurra

Dummerweise kann man niemanden erklären, was die Klarheit ist. Du musst sie selbst erleben.


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - Skarabäus - 19.06.2016

@gnutl heißt er nicht robert waggoner? Hab hier zufällig ein Buch von ihm mit genau diesen Satz liegen ;P


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - Viltrudis - 19.06.2016

Zitat:@gnutl heißt er nicht robert waggoner?
*Asche streu* Natürlich, ja.


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - schrottexperte - 20.06.2016

(19.06.2016, 19:16)tobias schrieb: Ich persönlih finde die Trübträume(normale Träume) aber mindestens so spannend wie Klarträume wenn man sie richtig nutzt

Wie nutzt du Trübträume denn richtig, dass du sie als Äquivalent zu Klarträumen betrachten kannst?


RE: Klartraum besser als Trübtraum? - Rhetor - 20.06.2016

*themengleiche_Threads_zusammenfüg*


RE: Klartraum besser als Trübtraum? - glider - 20.06.2016

@Scurra
Was in einem Klartraum immer spannend ist, einfach laut den 'Dreamer behind the dream' auffordern: 'Show me something important for me to see!'
Das habe ich auch von diesem Robert Waggoner. Bei mir passiert dann immer etwas anderes. Einmal wurde ich sogar in eine Katze verwandelt, sowas macht wirklich (tiefgründigen) Spass big.
Man kann auch direkt wünschen: Zeig mir etwas ganz Witziges, oder was immer dir zu wünschen einfällt.


RE: Klartraum besser als Trübtraum? - insomnia - 20.06.2016

Für mich ist so toll daran, dass ich eine Wahl habe. Im Trübtraum bin ich Spielball der Ereignisse- auch wenn meine trüben Träume mitunter sehr schön sind, ist es doch etwas anderes voller Klarheit eine Geschichte zu erleben. Geh ich durch diese Tür oder nicht, wünsche ich mir einen bestimmten Ort oder nicht, kontrolliere ich oder lass ich mich führen, manipuliere ich Personen oder rede ich mit ihnen als wären sie real, undsoweiter...
Und fliegen ist seit dem ich klarträume noch nie langweilig geworden- hast du schon mal gespürt wie du Flügel aus deinem Rücken wachsen lässt und jede einzelne Feder gefühlt so als echten Körperteil? Ich wüsste nicht wie sowas jemals langweilig werden sollte.


RE: Was ist so toll an einem Klartraum? Was macht ihn besser als einen normalen Traum? - tobias - 20.06.2016

(20.06.2016, 01:34)schrottexperte schrieb:
(19.06.2016, 19:16)tobias schrieb: Ich persönlih finde die Trübträume(normale Träume) aber mindestens so spannend wie Klarträume wenn man sie richtig nutzt

Wie nutzt du Trübträume denn richtig, dass du sie als Äquivalent zu Klarträumen betrachten kannst?

Gute Frage,
das muss man persönlich für sich beantworten.

Mir geht es vorwiegend um Traumanalyse nach bestimmten Kritiere(Analyse von Komplexen, Aufspüren von Tagesresten Subjektstufe Objekstufe-Unterscheidung u.a.) Das Alles bezieht sich auf die Traumarbeit nach C.G. Jung.

Liebe Grüße
Tobias


RE: Klartraum besser als Trübtraum? - Schemedrape - 25.06.2016

In einem anderen Thread (ich glaube es war "(pseudo)erkenntnisse") hat jemand einen Satz geschrieben, denn ich sehr interessant fand:
"Trübheit ist Leid"
Ich habe in einem Buch übers Klarträumen, das bei mir zuhause liegt, eine ähnliche Ansicht gefunden. Wenn wir uns Trübträumen und/oder Albträumen hingeben, sie nicht hinterfragen und uns davon mitreißen lassen, werden wir zu opfern. Die Dämonen in unseren Träumen beeinflussen dann unser Denken und Handeln, bis wir uns dagegen stellen oder zumindest damit befassen.
Der Ansicht muss man nicht sein, aber für mich sind Klarträume damit definitiv den Trübträumen vorzuziehen.
Ich glaube, den selben Effekt gibt es im echten Leben, wenn man die Umwelt und die Sinne ausblendet, um bestimmte Dinge vor sich herzuschieben oder an Probleme nicht denken zu müssen.
Ich persönlich allerdings ziehe Klarträume vor allem deswegen vor, weil sie mehr Spaß machen.