15.10.2010, 04:28
Hey Leute,
vor knapp zwei Jahren habe ich zum ersten Mal vom Klarträumen erfahren und fand es von Anfang an sehr spannend. Seitdem habe ich mehrere Bücher gelesen und mich viel mit der Thematik beschäftigt. Im Wachzustand (unter vollem Bewusstsein) finde ich die Vorstellung einen Klartraum zu haben wirklich klasse, doch leider habe ich da ein riesen Problem.
Mein Problem ist, dass ich meine nicht-luziden Träume als absolut real empfinde. Für meinen Traumcharakter ist der Traum die derzeitige Realität, ganz gleich welch absurde Traumszene sich derzeitig abspielt. Sobald ich den Traum als solchen erkenne, bricht für mich eine Welt zusammen. Ich würde sogar behaupten, dass man von einem Schock ähnlichen Zustand sprechen kann.
Es ist in keinster Weise mit dem Wachzustand zu vergleichen. Stellt man im Wachzustand seine Realität in Frage, dann kommen dabei immer offene Fragen heraus. Wie etwa „Ist das hier alles wirklich real?“ oder „Ist das ganze Leben nur ein langer Traum?“. Offene Fragen über die man willkürlich philosophieren kann. Das Erkennen eines Traums hingegen ist eine Tatsache. Im Bruchteil einer Sekunde erkennt man die Realitätslüge. Eine feste Tatsache, dass alles was man gerade durchlebt hat pure Lüge ist. Es schockiert mich, treibt meinen Puls hoch und nimmt mir die Luft zu atmen.
Ich erlebe das folgendermaßen:
Sobald ich meinen Traum in Frage stelle folgt sofort die Traumerkenntnis. In diesem Moment stellt sich der Schock ein, ich schnappe einmal heftig nach Luft und werde in meinen Traumkörper gepresst. Es ist wie als würde man mit 100 km/h heftig abbremsen und sofort wieder stark beschleunigen. Ein richtiger Kick der von dem Schock der Realitätslüge begleitet wird. Ich kriege immer Angst und diese Angst weckt mich auf.
Obwohl ich im Wachzustand gerne einen Klartraum hätte überkommt mich die Angst, sobald sich die Chance dafür auftut. So hatte ich allein in diesem Jahr locker 50 Chancen in einen KL zu kommen. Meistens morgens, wenn ich mich nochmal umdrehe zum weiterschlafen tun sich Lichtblitze vor mir auf und ich könnte leicht einen Direkteinstieg haben.
Jetzt gerade beim Schreiben unter vollem Bewusstsein denk ich mir WOW GEIL KLARTRAUM JA NATÜRLICH… aber sobald ich den Traum erkenne und den Schock kriege will ich sofort erwachen, weil die Vorstellung der Lüge so schrecklich für mich ist. Es macht mich fertig.Aber auch morgens, wenn ich die Lichtblitze vor mir sehe will ich sofort erwachen. Vielleicht weil mein Gehirn einen KL direkt mit diesem schrecklichen Schock verbindet und sich kein Mensch gerne (freiwillig) negativen Gefühlen aussetzt. Sehe ich die Lichtblitze und schon eine unklare Traumwelt vor mir, will ich sofort daraus, statt rein.
Im vollen Bewusstsein des Wachzustands könnte ich mir dafür regelrecht in den Arsch beißen, trotzdem kriege ich mich kein einziges Mal dazu anders zu handeln, wenn es soweit ist.
Hat jemand irgendeinen Ratschlag der über so 0815 Sprüche wie "entspann dich" oder "stell dich deiner Angst" hinausgeht? Ich wäre sehr dankbar für jegliche Art von Antworten und Kommentaren.
Mfg
Marcel
vor knapp zwei Jahren habe ich zum ersten Mal vom Klarträumen erfahren und fand es von Anfang an sehr spannend. Seitdem habe ich mehrere Bücher gelesen und mich viel mit der Thematik beschäftigt. Im Wachzustand (unter vollem Bewusstsein) finde ich die Vorstellung einen Klartraum zu haben wirklich klasse, doch leider habe ich da ein riesen Problem.
Mein Problem ist, dass ich meine nicht-luziden Träume als absolut real empfinde. Für meinen Traumcharakter ist der Traum die derzeitige Realität, ganz gleich welch absurde Traumszene sich derzeitig abspielt. Sobald ich den Traum als solchen erkenne, bricht für mich eine Welt zusammen. Ich würde sogar behaupten, dass man von einem Schock ähnlichen Zustand sprechen kann.
Es ist in keinster Weise mit dem Wachzustand zu vergleichen. Stellt man im Wachzustand seine Realität in Frage, dann kommen dabei immer offene Fragen heraus. Wie etwa „Ist das hier alles wirklich real?“ oder „Ist das ganze Leben nur ein langer Traum?“. Offene Fragen über die man willkürlich philosophieren kann. Das Erkennen eines Traums hingegen ist eine Tatsache. Im Bruchteil einer Sekunde erkennt man die Realitätslüge. Eine feste Tatsache, dass alles was man gerade durchlebt hat pure Lüge ist. Es schockiert mich, treibt meinen Puls hoch und nimmt mir die Luft zu atmen.
Ich erlebe das folgendermaßen:
Sobald ich meinen Traum in Frage stelle folgt sofort die Traumerkenntnis. In diesem Moment stellt sich der Schock ein, ich schnappe einmal heftig nach Luft und werde in meinen Traumkörper gepresst. Es ist wie als würde man mit 100 km/h heftig abbremsen und sofort wieder stark beschleunigen. Ein richtiger Kick der von dem Schock der Realitätslüge begleitet wird. Ich kriege immer Angst und diese Angst weckt mich auf.
Obwohl ich im Wachzustand gerne einen Klartraum hätte überkommt mich die Angst, sobald sich die Chance dafür auftut. So hatte ich allein in diesem Jahr locker 50 Chancen in einen KL zu kommen. Meistens morgens, wenn ich mich nochmal umdrehe zum weiterschlafen tun sich Lichtblitze vor mir auf und ich könnte leicht einen Direkteinstieg haben.
Jetzt gerade beim Schreiben unter vollem Bewusstsein denk ich mir WOW GEIL KLARTRAUM JA NATÜRLICH… aber sobald ich den Traum erkenne und den Schock kriege will ich sofort erwachen, weil die Vorstellung der Lüge so schrecklich für mich ist. Es macht mich fertig.Aber auch morgens, wenn ich die Lichtblitze vor mir sehe will ich sofort erwachen. Vielleicht weil mein Gehirn einen KL direkt mit diesem schrecklichen Schock verbindet und sich kein Mensch gerne (freiwillig) negativen Gefühlen aussetzt. Sehe ich die Lichtblitze und schon eine unklare Traumwelt vor mir, will ich sofort daraus, statt rein.
Im vollen Bewusstsein des Wachzustands könnte ich mir dafür regelrecht in den Arsch beißen, trotzdem kriege ich mich kein einziges Mal dazu anders zu handeln, wenn es soweit ist.
Hat jemand irgendeinen Ratschlag der über so 0815 Sprüche wie "entspann dich" oder "stell dich deiner Angst" hinausgeht? Ich wäre sehr dankbar für jegliche Art von Antworten und Kommentaren.
Mfg
Marcel
